Pullach macht sich fit für die Herausforderungen der Zukunft

Wie kann sich Pullach für die Zukunft rüsten? Wie werden sich die Schülerzahlen entwickeln? Sind unsere Schulen fit für künftige Anforderungen? Wie lösen wir die Unterbringung von Flüchtenden. Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigen sich seit rund einem Jahr das Planungsteam Terrabiota gemeinsam mit der Gesellschaft für Markt- und Standortforschung „Markt und Standort“. Unter großer Beteiligung der Bürgerschaft wurde ein Ortsentwicklungskonzept erarbeitet, das einen Fahrplan für die nächsten Jahre vorschlägt und das Pullach für die Herausforderungen der Zukunft fit machen soll.

Einige der zentralen Ziele sind eine attraktive und lebendige Ortsmitte, angemessener Platz und passende Standorte für Schulen, Bildung und einen Schwimmbadneubau sowie die Sicherung des Gewerbestandorts bis hin zur Entwicklung des BND-Geländes.

Der Ortsentwicklungsplan ist ein so genanntes „informelles Planungsinstrument“, das große Vorteile und Chancen bietet: Ein OEP kann unverbindlich viele zukünftige Aufgaben der Gemeinde planerisch vorwegnehmen, um für die Zukunft eine möglichst sinnvolle, strukturierte Entwicklung des Ortes zu ermöglichen. Er gibt übergeordnete Leitziele und Handlungsansätze vor. Das Gute an einem OEP: Die Planungen sind nicht in Stein gemeißelt – Änderungen durch künftige Gegebenheiten bleiben möglich.

Pullach 2016: Wie ist der Stand der Dinge? In den vergangenen Monaten wurden vom Planungsteam in Workshops und auf Infoveranstaltungen erst einmal die Stärken und Schwächen der Gemeinde analysiert. Ergebnis: Es wurden Leitziele formuliert für ein Pullach im Jahr 2030. Der Gemeinderat hat diese Leitziele bereits im Juli beschlossen.

Was steht aktuell an? Das Planerteam hat verschiedene Szenarien für Standorte und die Entwicklung von Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen, und Schwimmbad sowie dem Einzelhandel in der Ortsmitte erarbeitet, die im Gemeinderat und mit den Bürger/innen diskutiert werden.
Neben Standortempfehlungen soll der OEP auch zeitliche Prioritäten setzen, nach die der Gemeinderat über die weitere Entwicklung baulicher Maßnahmen entscheiden kann.  Der Ortsentwicklungsplan wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017 mit konkreten Handlungsempfehlungen beendet.