Gemeinderatssitzung vom 27. April 2021

Der Gemeinderat hat es in seiner letzten Sitzung am 27. April beschlossen: das alte, stark sanierungsbedürftige Freizeitbad wird abgerissen und am gleichen Standort neu gebaut. Aktuell prüft die Verwaltung, unter welchen baulichen Voraussetzungen und zu welchen Kosten das bestehende Bad bis zum Abschluss der Planungen für den Neubau und bis zum Baubeginn geöffnet und der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. Hierzu wurden in den letzten Monaten bereits diverse Maßnahmen umgesetzt. Sollten wir ab dem 21. Mai wieder unter strengen Corona-Auflagen öffnen dürfen, weil die Inzidenz stabil unter 100 liegt, beträfe dies zunächst leider nur unser Außenbecken und den Bereich der Liegewiese. Wir hoffen jedoch sehr, dass das Freizeitbad insgesamt baldmöglichst bis zum Beginn der Arbeiten für den Neubau geöffnet werden kann. Wir arbeiten jedenfalls intensiv daran.

Die meisten von Ihnen haben sicher mitbekommen, dass der Gemeinderat schon sehr lange darüber berät, wie mit dem Bad umgegangen werden soll und dass dabei etliche Varianten von der Kernsanierung bis zum Neubau und genauso viele Standorte geprüft wurden – jede Option mit Vor- und Nachteilen.

Auch der jetzt beschlossene Neubau an gleicher Stelle hat neben vielen Vorteilen einige Nachteile, das liegt auf der Hand. Uns ist natürlich klar, dass es traurig für die Kinder ist, die im Verein schwimmen, für alle, die bei uns das Schwimmen lernen wollen und auch für unsere Stammgäste. Leider wird es wohl zu einer Phase kommen , in der in Pullach aller Voraussicht nach kein öffentliches Schwimmbad zur Verfügung stehen wird – durch Corona ja bedauerlicherweise schon gar nichts neues mehr.

Dennoch sind wir froh, dass es nun einen Beschluss gibt und wir endlich loslegen können. Viele Ihrer Fragen zum Thema Schwimmbad Neubau klären sich hoffentlich nach Lektüre der Sitzungsvorlage der Freizeitbad-Arbeitsgruppe. Sie finden sie hier unter dem Tagesordnungspunkt 10.

Weitere Informationen auch weiter unten auf dieser Seite in einem älteren Beitrag aus dem Jahr 2019.