„Tonnen-Talk“: Rest- und Bioabfallanalyse im Landkreis

Je sorgfältiger Bürgerinnen und Bürger Bioabfall, Wertstoffe und Restabfall trennen, desto besser lassen sich die gesammelten Abfälle verwerten. Eine gute Abfalltrennung schont Ressourcen, verringert Restabfallmengen und leistet einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die kommunale Abfallwirtschaft des Landratsamts München hat 2025 Rest- und Bioabfallanalysen durchführen lassen. Die Ergebnisse sind unter dem Link extern.pullach.de/abfallanalyse-lkr abrufbar. Sie sollen dabei helfen, die Qualität der Mülltrennung weiter zu sichern und die Restabfallmengen zu reduzieren.

Bioabfall richtig trennen senkt Kosten und schützt Ressourcen

Bürgerinnen und Bürger im Landkreis München trennen Bioabfall nach der landkreisweiten Analyse gut. Wichtig ist dabei nochmals der Hinweis, dass zwei Stoffe nicht in den Bioabfall gehören: Gartenabfälle und Beutel aus biologisch abbaubaren Wertstoffen (BAW-Beutel).

Gartenabfälle besser getrennt entsorgen

Etwa die Hälfte der organischen Abfälle in der Biotonne besteht aus Gartenabfällen. Wichtig zu wissen: Die Entsorgung einer Tonne Biomüll kostet rund 300 Euro, während eine Tonne Grünschnitt lediglich etwa 35 Euro kostet. Wir empfehlen deshalb, Gartenabfälle über die vorgesehene Annahmestelle für Gartenabfälle zu entsorgen. Bürgerinnen und Bürger können durch die eingesparten Kosten die Abfallgebühren senken.

BAW-Beutel gehören nicht in den Biomüll

Zwar wurden überwiegend Papierbeutel verwendet, dennoch fanden sich in der Analyse noch rund 29 Prozent BAW-Beutel sowie 11 Prozent herkömmliche PE-Beutel im Bioabfall. BAW-Beutel verschlechtern die Qualität des Bioabfalls. Für die Sammlung von Küchenabfällen deshalb bitte ausschließlich Papierbeutel oder Zeitungspapier nutzen.

Rettet die Wertstoffe im Restabfall

Die Restabfallanalyse zeigt: Rund 39 Prozent des Restabfalls gehören dort nicht hin, sondern zum Wertstoffhof, in die Bio- oder Papiertonne. Besonders organische Abfälle sowie Papier, Glas und Verpackungen landen noch zu häufig im Restmüll.

Mit diesen Tipps sparen wir gemeinsam Gebühren und Ressourcen. Und wenn Sie doch mal unsicher sind, wo und wie etwas entsorgt wird, nutzen Sie gerne unsere Pullacher Abfall-App.

27.05.2026