Die anhaltend hohen Temperaturen haben in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Anstieg des Wasserverbrauchs und einer zunehmenden Wasserknappheit in München und der Region geführt. Infolgedessen haben die Stadtwerke München (SWM) am 14. Juli eine Wassersparanordnung für die gesamte Wasserversorgung durch die SWM Versorgungs GmbH erlassen. Diese betrifft auch einige Landkreis-Kommunen, sofern sie von den SWM versorgt werden.
Pullach ist von dieser Anordnung nicht betroffen. Die Gemeinde wird von der „vbs Versorgungs-, Bau- und Servicegesellschaft Kommunalunternehmen“ mit Trinkwasser versorgt. Die Pegelstände des Pullacher Trinkwassers stehen unter regelmäßiger Kontrolle und es gibt keine Versorgungsengpässe.
Ein achtsamer und sparsamer Umgang mit wertvollen Ressourcen wie Wasser ist allerdings immer wichtig. Bereits 2022 hat die Gemeinde daher einen Informationsflyer mit Müllvermeidungs- und Wasserspartipps an alle Bürgerinnen und Bürger verteilt. Die Informationen sind weiterhin auf unserer Website abrufbar und bleiben aktuell: go.pullach.de/wassersparen
Im digitalen Infoflyer finden Sie viele Tipps zum Wassersparen wie diese:
- Wasserhähne: Bis zu 60 % Wasser sparen mit Durchflussbegrenzern, sparsamen Duschköpfen, Strahlreglern und wassersparenden Mischdüsen – ohne großen Wasserdruckverlust mit modernen Geräten. Tropfende Wasserhähne sollten Sie sofort reparieren. Ein tropfender Wasserhahn verschwendet pro Tag bis zu 45 Liter kostbares Trinkwasser.
- Gartenbewässerung: Regenwasser zum Gießen in einer Regentonne auffangen – oder eine Zisterne verwenden. Unterirdische Zisternen fassen bis zu 5.000 Liter – das Regenwasser bleibt frisch und algenfrei.
- Rasen zur richtigen Tageszeit gießen: nie zur Mittagszeit, besser am frühen Morgen oder in den Abendstunden.
- Rasen nur bei Trockenheit gießen: bei normaler Witterung braucht er kein zusätzliches Wasser.
- Rasen nicht jede Woche mähen: Je kürzer das Gras, desto schneller trocknet der Rasen aus.
- Bewässerungsanlagen kontrolliert, dem Wetter angepasst, einsetzen und auf rein zeitgesteuerte Automatisierung verzichten.
16.07.2026
