Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Zeichen der Hoffnung am Baryschiwka Platz in Pullach

Am Sonntag, den 1. März 2026, haben sich 130 Pullacherinnen und Pullacher am Baryschiwka Platz versammelt, um gemeinsam an vier Jahre Krieg in der Ukraine zu erinnern. Seit Beginn des Krieges kommt man hier jeden Sonntagnachmittag zusammen, um innezuhalten und ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit unseren Partnergemeinden Baryschiwka und Beresan in der Ukraine zu setzen.

Organisiert wurde das Treffen vom Partnerschaftenverein Pullach i. Isartal e. V. unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Otto Horak und seiner Stellvertreterin Barbara Kammerer-Fischer, die dieses Engagement mit großem persönlichem Einsatz tragen. Von Seiten der Gemeinde nahmen die Erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund und der Zweite Bürgermeister Dr. Andreas Most teil, die in kurzen Ansprachen die Verbundenheit und die Bedeutung dieses Anlasses hervorhoben. Geistliche Worte von Pfarrer Wolfgang Fluck und Pfarrerin Christine Glaser gaben dem Gedenken einen würdevollen Rahmen

130 Pullacherinnen und Pullacher kamen am Sonntagnachmittag auf dem Baryschiwka Platz zusammen, um an den 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu erinnern und ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Foto: Otto Horak

Als stilles Zeichen der Hoffnung wurden kleine „Viola-Pflänzchen“ in gelb und blau verteilt. Die Viola, also das Veilchen, steht für Sanftmut und stille Stärke und wurde so zu einem Symbol für die beeindruckende Kraft der Menschen in der Ukraine.

Neben dem Gedenken wurde auch über die jüngsten Hilfsprojekte informiert. Im Februar konnten zehn Notstromaggregate für Schulen und Betreuungseinrichtungen nach Baryschiwka geliefert werden. Bereits im Januar wurde eine Baggerlader übergeben. Aktuell läuft zudem die Dachsanierung des Krankenhauses. Frühere Projekte wie eine Photovoltaikanlage, Schulmöbel oder behindertengerechte Transportfahrzeuge mit Rettungskoffer zeigen, wie eng und verlässlich die Partnerschaft gewachsen ist.

Regelmäßige Rückmeldungen aus der Ukraine, besonders von dankbaren Schülerinnen und Schülern, machen deutlich, wie wichtig diese Unterstützung ist.

Auch nach vier Jahren ist das Leid groß. Umso wichtiger bleibt das gemeinsame Zeichen der Hoffnung aus Pullach.

04.03.2026