Energiespartipp: Haushaltstipps für den Winter

Im Winter ist es kalt und grau, da will man sich in den eigenen vier Wänden gerne einigeln, es warm und hell haben. Das schließt einen sorgsamen Umgang mit Energie nicht aus. Ganz im Gegenteil muss man auf wenig Wohlfühlatmosphäre verzichten, wenn man ein paar Kleinigkeiten berücksichtigt.

Nutzen Sie die Kraft der Sonne

Auch wenn sie im Winter nicht lange zu sehen ist, können Sie die Energie der Sonne in der dunklen Jahreszeit für sich nutzen – und das ganz ohne Photovoltaik-Anlage. Zum Beispiel als passive Heizung. Achten Sie dafür darauf, dass Rollläden oder Jalousien insbesondere an sonnigen Tagen möglichst früh hochgefahren sind. Lassen Sie die Sonne mit voller Kraft in Ihre Wohnung scheinen. Das reduziert zumindest tagsüber die Heizkosten.

Den Rebound-Effekt bedenken

Stromsparende LED-Glühbirnen haben sich inzwischen durchgesetzt. Doch mit dem Wissen um die niedrigen Energieverbräuche schleicht sich oft auch ein Verhalten ein, das man mit dem Rebound-Effekt bezeichnet: Die Energieeinsparung wird zunichtegemacht, weil energiesparenden Geräte viel zu lang eingeschaltet bleiben. Überlegen Sie daher, wo Sie welches Licht benötigen und schalten Sie es aus, wenn Sie den Raum verlassen. Achtung: Auch Bewegungsmelder benötigen Strom. Diese mit dem Licht etwa im Flur zu koppeln, kann sinnvoll sein, um nicht ständig das Licht eingeschaltet zu lassen, muss aber nicht zwingend mehr Strom einsparen.

Nicht zu lange duschen

Eine heiße Dusche tut gut – gerade auch im Winter. Doch mit einer Reduktion um 1-2 Minuten lassen sich Energie und Wasser einsparen, ohne dass das Duscherlebnis leidet. Beim Einseifen Wasser ausschalten. Nutzen Sie wassersparende Duschköpfe, die den Durchfluss verringern und prüfen Sie, wie viel Kaltwasser Sie dazu mischen. Wenn Sie eine Mischbatterie nutzen und diese oft eher mittig eingestellt ist statt deutlich in Richtung Heißwasser zu zeigen, können Sie prüfen, ob Sie die Temperatur Ihres Warmwassers etwas absenken können.

Kerzen richtig einsetzen

Kerzenlicht wirkt besonders romantisch und heimelig. Als Ersatz für eine Heizung eignen sie sich Kerzen allerdings nicht: Die Wärmeerzeugung ist angesichts des notwendigen Rohstoffeinsatzes viel zu gering. Teelichter haben zudem den Nachteil, dass sie oft in kleinen Aluminiumbehältern verkauft werden. Deren Herstellung ist energieaufwendig. Wenn Sie nicht auf Kerzen verzichten möchten, achten Sie auf das „RAL-Gütezeichen Kerzen“. Das kennzeichnet schadstoffarme Rohstoffe und Farben.

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02.01.2026