Energiespartipp: Energiebewusst in der digitalen Welt

Schon gewusst? Der Anteil der digitalen Technologie an den THG-Emissionen ist seit 2013 um fast die Hälfte gestiegen – von 2,5% auf 4% der gesamten globalen Emissionen. Es wird bis 2025 sogar mit einer Verdoppelung gerechnet.

Videos machen rund 80% des Datenverkehrs im Internet aus und zehn Stunden eines HD-Films beinhalten mehr Daten als alle zwei Millionen der englischsprachigen Wikipedia-Artikel zusammen. Woher wir das wissen? Die gemeinnützige Organisation “The Shift Project” aus Frankreich bereitet alle Themen rund um den Klimawandel und die Abhängigkeit unserer Wirtschaft von fossilen Brennstoffen wissenschaftlich auf.

Natürlich sind Homeoffice und Homeschooling momentan absolut notwendig. Streaming, Online-Shopping, Online-Banking und Datenspeichern in der Cloud sind gesellschaftliche Trends, die durch die Corona-Krise aber verstärkt werden. All das verbraucht viel Energie. Welche Dinge Sie in diesem Zusammenhang beachten können, haben wir Ihnen hier kurz zusammengefasst:

Server im Hintergrund Die Server sind entscheidend für den ökologischen Fußabdruck, der bei der Nutzung der Dienste verursacht wird. Bereits auf erneuerbare Energien setzen Google, Apple, Microsoft und Facebook. Doch Amazon und Netflix werden nach wie vor fast vollständig mit fossilen Energien betrieben.
Datenvolumen Ein bewusster Umgang spart (Server-)Energie. Viele Apps und Nutzereinstellungen sorgen dafür, dass wir viel Zeit online verbringen. Manchmal ist das Hören von Lieblingssongs oder auch das Arbeiten offline möglich.
Video Streaming Rethink, Refuse und Reduce sind drei der sieben Ziele der Nachhaltigkeit. Sie helfen auch beim umweltbewussten Streaming: Filme bewusst auswählen, bei Nichtgefallen abschalten.

 

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