Energiespar-Tipp: Klimafreundlich backen

Egal ob Sie einfache, „gelingsichere“ Rezepte oder raffinierte Geheimrezepte aus dem Familienbesitz in Ihren Ofen schieben: Es gibt einige Möglichkeiten klimafreundlich(er) zu backen.

Auf Vorheizen verzichtenBeim Vorheizen des Backofens geht bis zu 20 % Energie verloren. Am besten mit den Plätzchen beginnen, die bei der niedrigsten Temperatur gebacken werden, und zum Schluss die backen, die die höchste Backtemperatur benötigen. Und ganz wichtig: Die Backwaren im Blick behalten, natürlich durchs Fenster!
Umluft statt Ober-Unter-HitzeUmluft und Heißluft sind besonders energiesparend und ermöglichen, gleich mehrere Bleche gleichzeitig zu backen.
BackfinaleWeil der Backofen die Wärme gut hält, nutzen Sie in der letzten Backrunde die Restwärme und stellen den Backofen schon 10 Minuten vor der angegeben Zeit aus.
Klimafreundlich eingeheiztGut fürs Klima ist es, wenn Sie für die nötige Hitze zum Backen zertifizierten Ökostrom bzw. bei Gasherden Ökogas nutzen.
Die Zutaten machen den UnterschiedTierische Zutaten sorgen in der Regel für deutlich mehr CO2-Belastungen als pflanzliche. Es gibt trotzdem gewisse Stellschrauben: Bio-Butter, vorzugsweise aus der Region, ist besser als konventionelle Butter. In Margarine sollte kein Palmfett oder Palmöl enthalten sein, für dessen Produktion große Flächen des Regenwaldes abgeholzt werden. Auch beim Dekorieren ist auf einen biologischen und regionalen Anbau (Nüsse, Kürbiskerne, Sesam, Marmelade) oder auf ein Fair-Trade-Siegel (Schokoglasur) zu achten.
GeschenkideeVerpacken Sie eine Auswahl selbstgebackener Plätzchen in einem Glas oder einer Dose. Diese sind wiederverwendbar und reduzieren den Plastikmüll.

Weitere Informationen zu den THG-Emissionen unserer Ernährung finden Sie im Zahlen-Daten-Fakten-Plakat weiter unten unter „Downloads“.

Bildquelle: Viktor Hanacek

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