In der Vorwoche haben wir unser Richtfest für das neue Gebäude der Jugendfreizeitstätte an der Margarethenstraße gefeiert. Rund elf Monate nach dem Spatenstich ist das ein weiterer Meilenstein für das größte Bauprojekt der Gemeinde in den vergangenen Jahren.
Dass sich seit dem Spatenstich viel getan hat, sieht man schon aus der Ferne. Wichtige Etappenziele sind erreicht: Der Rohbau ist fertig und auch der Holzbau ist fast abgeschlossen. Bei näherer Betrachtung wird noch deutlicher, wie gut und schnell wir auf der Baustelle schon vorangekommen sind. Die meisten Fenster und Glasflächen sind eingebaut, die Dächer sind dicht und werden nun gedämmt. Der außenliegende Kanalanschluss ist fertig und die Installationen für Elektro, Sanitär und Lüftung laufen bereits auf Hochtouren.


Pullachs Erste Bürgermeisterin Christine Eisenmann (Foto links) sowie ihre Vorgängerin und stellvertretende Landrätin Susanna Tausendfreund hielten die Ansprachen, bevor die Zimmermänner den traditionellen Richtspruch vornahmen. Fotos: Gemeinde Pullach
Der große Fortschritt zeigt sich auch, wenn man das Gebäude betritt. Alles ist für den Innenausbau mit Estrich- und Trockenarbeiten, Wandverkleidungen und weiteren Installationen vorbereitet. Die nächsten anstehenden Maßnahmen sind unter anderem zudem die Fassadenverschalung und der große verglaste Eingangsbereich.
Insgesamt können wir mit dem reibungslosen Verlauf der Baustelle sehr zufrieden sein. Wir liegen weiter voll im Kosten- und Zeitplan. Daher sind wir auch optimistisch, dass wir die neue Jugendfreizeitstätte im Frühsommer nächstes Jahr eröffnen können. Allen Bau-Beteiligten gebührt dafür ein großes Kompliment.
Das Richtfest ist eine schöne Tradition, um gemeinsam innezuhalten und den Handwerkerinnen und Handwerkern für ihre Arbeit zu danken. Hinter solch einem Projekt stehen viele Menschen, die dafür sorgen, dass aus Plänen Schritt für Schritt ein Gebäude wird. Im Baufortschritt stecken bereits etliche Stunden Arbeit gepaart mit Fachwissen und handwerklichem Können.




Fotos: Gemeinde Pullach
Für die hervorragende Planung stehen Herr und Frau Werner vom Architekturbüro jesse hofmayr werner, stellvertretend für die sehr gute Umsetzung sind die Rohbaufirma Mickan und die Holzbaufirma O.Lux zu nennen. Zu danken gilt es außerdem dem alten und neuen Gemeinderat, der dieses Projekt immer mitgetragen hat. Viele aus dem Gremium waren beim Richtfest dabei. Ein Dank geht zudem an meine Vorgängerin Susanna Tausendfreund. Sie war eine treibende Kraft bei den Planungen und brachte ihre Freude über die Fortschritte in ihrer Ansprache auf dem Richtfest als stellvertretende Landrätin zum Ausdruck. Einen sehr wesentlichen Anteil an diesem Projekt hat natürlich auch das Rathaus-Team aus dem Bereich Planen, Bauen und Umwelt um Leiter Markus Ludwig und die verantwortliche Architektin Birgit Haschka.
Richten wir den Blick in die Zukunft: An der Margarethenstraße entsteht nicht nur ein neues Gebäude, es entsteht ein Haus für unsere Jugend und für unsere Vereine. Es wird ein Ort für Begegnung, Freizeit, Sport und Kreativität.
Das Haus wird dem Team des Kreisjugendrings München Land um Alexa Schlindwein aus dem Jugendzentrum freiraum² ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Es freut mich sehr, dass die tolle Jugendarbeit, die hier seit vielen Jahren geleistet wird, nun mit diesem modernen Gebäude eine zusätzliche Wertschätzung bekommt. Dasselbe gilt für unsere Vereine: den SV Pullach, die Pullacher Madln und die Pfadfinder. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement tragen sie viel zu unserem Gemeinwohl bei und werden verdientermaßen ebenfalls von den neuen Räumlichkeiten sowie den neuen Sport- und Außenanlagen profitieren.
Unsere neue Jugendfreizeitstätte ist ein Leuchtturm-Projekt für Jugendarbeit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit in der ganzen Region. Eine schöne Bestätigung dafür ist auch die Fördersumme von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro, die wir vom Bayerischen Jugendring und von der KfW erhalten haben.
Der zweigeschossige Holzhybridbau wird als Effizienzhaus 40 errichtet und erfüllt die hohen Anforderungen für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude. Energieeffizienz und Klimaschutz sind wichtige Aspekte, dazu gehört auch der immer relevanter werdende Hitzeschutz. Einige Beispiele hierfür sind der Anschluss an die Geothermie, die PV-Anlage, das begrünte Flachdach und die Nachtauskühlung.
Mit dem Richtfest und dem Baufortschritt ist bei mir die Vorfreude auf die Eröffnung der neuen Jugendfreizeitstätte im nächsten Jahr noch einmal zusätzlich gestiegen. Bis dahin sind natürlich noch einige Schritte zu gehen. Von daher wünsche ich uns und allen Beteiligten auf der Baustelle weiterhin gutes Gelingen.
Mit den besten Grüßen
Christine Eisenmann
Erste Bürgermeisterin
29.09.2026
