Rückschnitt von Anpflanzungen: Die Schonzeit vom 1. März bis 30. September ist bald vorbei

Erneute Aufforderung an Grundstückseigentümer
Rückschnitt des überhängenden Pflanzenbewuchses in den öffentlichen Verkehrsraum

Äste und Zweige, die in den Verkehrsraum ragen, können für Verkehrsteilnehmer zur gefährlichen Behinderung werden (z.B. Schulkinder, Radfahrer, ältere Menschen etc.). Regen und Schnee drücken die Äste und Zweige meistens noch weiter nach unten, wodurch der Durchgang bzw. die Durchfahrt zusätzlich erschwert wird. Über dem Gehweg muss ein Freiraum von 2,50 m und über der Fahrbahn ein Freiraum von 4,50 m vorhanden sein. Ebenso dürfen auch Straßenschilder sowie die Straßenbeleuchtung nicht beeinträchtigt werden. Die überhängenden Äste und Zweige der Anpflanzungen sind unverzüglich und ohne Aufforderung bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden oder zurückschneiden zu lassen. Bei der Herstellung des Lichtraumes dürfen natur- und artenschutzrechtliche Vorschriften nicht außer Acht gelassen werden. Vor jeglichen Eingriffen sind Bäume und Hecken vorab daraufhin zu untersuchen, ob sie geschützten wild lebenden Tierarten und Pflanzen als Brut- und Nistplatz bzw. Lebens- und Wohnstätten dienen (§ 39 Abs. 1 und 2 Bundesnaturschutzgesetz -BNatSchG-). In diesen Fällen bedarf der Rückschnitt der Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde.
Sollten noch Fragen bestehen, können diese mit den zuständigen Abteilungen Bauverwaltung und Abteilung Umwelt im Rathaus gerne geklärt werden.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie unter Downloads.

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