Pullacher Entenrennen: Wettschwimmen für den guten Zweck

Obwohl sich der Sonnenschein heuer etwas versteckt hielt, haben wieder hunderte Gäste das Entenrennen am 3. Oktober besucht, das der Lionsclub München Georgenstein jedes Jahr im und am Isarkanal organisiert. Um die 1800 Enten gingen an den Start – wie immer für den guten Zweck: Fünf Euro kostet die Patenschaft für eine Ente. Insgesamt 7000 Euro konnte der Lionsclub durch den Verkauf der Patenschaftslose einnehmen. Das Geld geht an den Verein Kinder ohne Hunger, der seit 2008 dafür sorgt, dass Kinder aus bedürftigen Familien ein kostenloses Frühstück vor der Schule erhalten, an die Münchner Klinikclowns, die Patienten in verschiedenen Münchner Krankenhäusern und Pflegereinrichtungen durch ihren Einsatz zum Lachen bringen möchten, und an den Mitmachzirkus Trau Dich!  

Alle drei Vereine waren am 3. Oktober vor Ort, um ihre Arbeit vorzustellen. Außerdem lockten verschiedene Bastelstände vor allem die jüngsten Besucher an. Höhepunkt war aber das Wettrennen. Kurz nach 11 Uhr wurden die ersten Enten per Baggerschaufel am Baierbrunner Wehr ins Wasser gekippt und dann mit Hilfe einer Ölschleuse auf Höhe des Brückenwirts wieder herausgefischt. Wie der derzeitige Präsident des Lionsclubs München-Georgenstein, Florian Oesterreicher, betont, bleibt keine Ente im Kanal. Die Plastiktiere landen danach auch nicht im Müll, sondern werden gewaschen und wieder benutzt.

Die Paten der ersten 400 Enten im Ziel gewinnen Preise – darunter ein Wochenende in einem Familienhotel in Südtirol und ein Wochenende mit einem Elektroauto. Zahlreiche Unternehmen aus Pullach sowie aus München und dem Umland sind die Sponsoren. Unterstützt werden die Lions aber auch von der Freiwilligen Feuerwehr, von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Bauhof der Gemeinde. Bereits zum 15. Mal fand das Entenrennen statt, zum fünften Mal unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund. Allen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren und vor allem den Organisatoren gilt ein großer Dank.