Mittelschüler performen im Literaturhaus

Vier Mittelschulen aus Bayern waren am 17. Dezember ins Literaturhaus eingeladen – darunter die 6a der Josef-Breher-Mittelschule Pullach. In ihrem selbst geschriebenen Theaterstück, das unter der Anleitung von Andrea Funk (Drehbuchautorin) und Karin Fellner (Dichterin und Lektorin) an drei Vormittagen ausgearbeitet und auf der großen Literaturhaus-Bühne aufgeführt wurde, stolperten sie von einem intergalaktischen Abenteuer in das nächste.

Das selbstgewählte Ausgangsszenario: Mit Umweltverschmutzung und Kriegen auf unserer Erde kann sich die 6a nicht weiter abfinden. Also steigt sie kurzerhand in ihre pfeifende und rumpelnde Rakete und startet Richtung Terra 7.0, einem erdähnlichen Planeten, der neuen Lebensraum für Mensch und Tier bietet. Dort werden sie allerdings von schleimigen, Croissant-ähnlichen und plüschweichen Außerirdischen überrascht. Sind sie gefährlich? Höchstwahrscheinlich. Was also tun?

Die Lösung lieferte Arlind (12 Jahre). „Ist doch klar! Weil die Stadt der Aliens von einem Kometen getroffen und zerstört wurde, helfen wir sie wieder aufzubauen.“ Und Jonas (12) ergänzte: „Wir bauen ein Riesenhaus, in das alle reinpassen und in dem alle gemeinsam leben können.“ Also wurde gebaut. Und dank Tristans (12) Idee, vor das Haus eine riesige Statue als Zeichen des ewigen Friedens zu stellen, werden alle immer daran erinnert, wie schön es ist, in Frieden zu leben.

Mit Unterstützung des Literaturhauses München, der Herbert Quandt Stiftung und des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst konnte die 6a mit vier weiteren Mittelschulklassen zeigen, was sie bewegt, was sie antreibt und vor allem was sie kann. Und wohin sie gerne reisen würde. Leon (11) bedankt sich: „Das war so krass, weil es mal ganz was anderes war. Das war was Besonderes. Und es gab gutes Essen und so viele Getränke. Megacool!“