Konstanze Riedmüller mit Verfassungsmedaille geehrt

Frauen und Männer, die mehr tun, als sie müssten, die sich engagieren und für andere einbringen – ihnen ist die Verfassungsmedaille des Bayerischen Landtags gewidmet. Im Maximilianeum zeichnete Landtagspräsidentin Ilse Aigner verdiente Persönlichkeiten des Freistaats mit der Verfassungsmedaille in Gold und Silber aus, darunter auch Konstanze Riedmüller aus Pullach.

Sie engagiert sich seit vielen Jahren für die Belange von Menschen mit Behinderung. Als Mutter eines mehrfach behinderten Sohnes setzt sich die Juristin in verschiedenen Vereinen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Handicap ein, wobei auch die Angehörigen der Betroffenen eng miteinbezogen werden. 14 Jahre lang war Konstanze Riedmüller im Vorstand des Eltern-und Trägervereins „Helfende Hände“ in München. Seit 2005 ist gehört sie zum Vorstand des Landesverbandes für körper-und mehrfachbehinderte Menschen e.V. und übernahm 2012 dessen Vorsitz. Darüber hinaus bringt sie sich im Verein „Gemeinsam Leben lernen“ ein, der der Träger von sieben inklusiven Wohngemeinschaften und eines ambulanten Pflegedienstes ist – und im Neubau in der Hans-Keis-Straße in Pullach in diesem Jahr eine weitere integrative Wohngemeinschaft eröffnen wird.

Mit unermüdlichem Einsatz und einer außerordentlichen Sensibilität für die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung tritt Frau Riedmüller in besonderer Weise für das Thema Inklusion und soziale Teilhabe ein, hieß es bei der Verleihung der Verfassungsmedaille im Maximilianeum. Geprägt durch ihren familiären Hintergrund stelle sie ihre große Erfahrung zum Wohle vieler Menschen mit Behinderung zur Verfügung und trage damit entscheidend zu einer Verbesserung der individuellen Lebensumstände bei.

Die Auszeichnung nahm Konstanze Riedmüller im Beisein ihres Sohnes Johannes entgegen. Gratulationen kamen unter anderem von Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund, die ebenfalls ins Maximilianeum gekommen war.