Fällungen wegen Eschentriebsterben

Wie in den vergangenen Jahren bereits der Presse zu entnehmen war, sind Eschen sehr stark von einer neuen Pilzkrankheit, dem „Eschentriebsterben“, befallen und drohen in den nächsten Jahren komplett auszufallen. Leider sind auch in Pullach einige Eschen betroffen und müssen, weil sie nicht mehr verkehrssicher sind, gefällt werden.

Die Esche war in der Vergangenheit ein wichtiger Baum, gerade in den frischen Bereichen der Flüsse und Auwälder. So auch bei uns an der Isar. Der Absterbeprozess geht, wie der Name schon ahnen lässt, von außen nach innen. Die Triebe sterben ab, manchmal buschen die Bäume neu auf, zusätzlich werden die Bäume aufgrund der Schwächung durch weitere Pilze befallen und sterben dann komplett ab. Der Prozess dauert manchmal ein paar Jahre, manchmal geht es auch schnell.

Leider bleiben auch wir nicht davon verschont. Im Zuge der Baumkontrolle mussten daher einige Bäume, die nicht mehr verkehrssicher sind, markiert und zur Fällung freigegeben werden. Vor allem im Bereich des Kraftwerks Pullach sind viele Eschen und ein paar andere Bäume pink angesprüht – einige haben es vielleicht schon bei Winterspaziergängen gesehen. Die Fällungen sollen ab Donnerstag, 21. Januar stattfinden, sofern die Wetterbedingungen dies zulassen. Es kann in dem Zusammenhang zu kurzzeitigen Behinderungen und Sperrungen kommen.

Wir werden aus ökologischen Gründen Torsi der Bäume stehen lassen – sofern möglich. Das Schnittgut und Stammholz werden wir zur CO2-Anreicherung im Wald lagern, wenn sich einzelne Stämme zu einem vernünftigen Preis verkaufen lassen, werden wir auch das umsetzen.