Führungen möglich: „Trügerische Idylle“ im Bürgerhaus

Am Donnerstag, 17. Januar wurde die Ausstellung „Trügerische Idylle“ im Bürgerhaus eröffnet. Die Ausstellung entstand in Kooperation des Pullacher Geschichtsforums mit dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) und der Dokumentation Obersalzberg und ist bis zum 7. Februar täglich von 11 bis 18 Uhr im Bürgerhaus zu sehen.

1935 hatte Hitler den Berghof Obersalzberg zum „Führersperrgebiet“ umbauen lassen. Zeitgleich entstand an der Heilmannstraße in Pullach die Siedlung „Sonnenwinkel“, in der die nationalsozialistische Utopie baulich umgesetzt werden sollte. Die Ausstellung zeigt die Genese der beiden Orte und die „trügerische Idylle“, hinter deren Fassaden die schlimmsten Verbrechen vorbereitet und entschieden wurden.

Am Mittwoch, 30. Januar erläutert der Journalist Ulrich Chaussy, wie der Obersalzberg und Pullach zusammenhängen.

Am Sonntag, 20. und 27. Januar, jeweils um 14 Uhr sowie am Sonntag, 3. Februar um 11 Uhr führen die Kuratorinnen Dr. Susanne Meinl und Dr. Sonja Neumann durch die Ausstellung. 

Der Eintritt ist frei.