3.500 € für Isartaler Tisch dank „Masken für Pullach“

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.500 Euro hat Erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund dem Vorsitzenden des Isartaler Tischs Johannes Schuster am Dienstag, 23. Juni überreicht. „Diese 3.500 Euro sind das Ergebnis eines ehrenamtlichen Projekts, das beispiellos für die Solidarität und die Gemeinschaft in Pullach steht. So eine stolze Summe konnte nur zusammenkommen, weil so viele Menschen zusammengeholfen haben. Dabei sind die Spendengelder ja nur ein positiver Nebeneffekt. Darüber hinaus konnten die Pullacherinnen und Pullacher unbürokratisch und schnell mit über 1.000 Alltags-Masken versorgt werden. Dass die Mitmenschlichkeit in Pullach so gut funktioniert, macht mich schon auch ein bisschen stolz, vor allem aber sehr dankbar.“, so Erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund über das gelungene Projekt.

Im April, noch bevor die „Maskenpflicht“ in Bayern ausgesprochen wurde, haben wir mit „Masken für Pullach“ gestartet. Unser Ziel war, dass insbesondere die Risikogruppen, einen möglichst einfachen Zugriff auf einen Mund-Nasen-Schutz haben.

Wir riefen also unsere Bürgerinnen und Bürger über alle unsere Kommunikationskanäle  dazu auf, freiwillig Masken für den guten Zweck zu nähen. Nähanleitungen, Maskengummi und Stoff stellten wir in einer Kiste vor dem Rathaus zur Verfügung. In einer extra gegründeten Facebookgruppe konnten sich die freiwilligen Näherinnen und Näher austauschen.

Damit das Ganze aber funktionierte, waren eine ganze Menge an weiteren freiwilligen Unterstützerinnen und Unterstützern gefragt:

Gebraucht wurden zunächst hunderte Meter an Stoff. Eine Rolle hat die Gemeinde gekauft, der Rest hat in Form von Spenden den Weg ins Rathaus gefunden. Die Gemeinde Pullach bedankt sich herzlich bei „Koppermann & Co. GmbH – Koppermann Textilien“ aus Baierbrunn und bei „Bedole GmbH Julia Trentini – Dirndl Shop – Trachtenmode & Fashion“ aus München für die äußerst großzügigen Stoffspenden. Aber auch einige private Haushalte haben Stoff gespendet – die Gemeinde Pullach sagt vielen Dank!

Die Stoffe mussten zugeschnitten und in kleine Stoffpakete zusammengeschnürt werden. Hierfür und auch für Fragen zum optimalen Schnittmuster und rund um das Nähen selbst war die tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung der Quiltgruppe um Carola Helm eine große Hilfe.

An dem Punkt kamen die Pullacher Näherinnen und Näher in’s Spiel: Über 1.000 Masken haben sie ehrenamtlich genäht und zum Rathaus gebracht, wo für eine leichte Abgabe kurzerhand der Briefkasten für Wahlen und Abstimmungen in einen „Masken-Kasten“ verwandelt worden war. „Wir sind unglaublich dankbar für hunderte Stunden, in denen für das Gemeinwohl genäht wurde“, sagt Anne Riquarts, Familien- und Seniorenbeauftragte der Gemeinde.

Damit die Masken ihren Weg zu unseren Bürgerinnen und Bürgern finden, brauchte es nun noch Verteilstationen. Raben-Apotheke, Schubert Apotheke, Papierblume und Tirolese waren sofort mit an Bord, um unsere Aktion zu unterstützen und wir durften die Maskenkörbe und die Spendenboxen für des Isartaler Tisch in ihren Räumen aufstellen. Ein besseres Distributionsnetz hätten wir uns nicht wünschen können.

Zudem konnten wir proaktiv die Nachbarschaftshilfe, sowie Obdachlose und junge geflüchtete Männer mit Masken aus der Aktion versorgen.

Fast Tag genau zwei Monate nach dem Start haben wir die Aktion mit der Spendenübergabe an den Isartaler Tisch abgeschlossen. 3.164,35 € an Spenden sind zusammengekommen, die Gemeinde hat den Betrag auf 3.500 € aufgerundet. Bei der Übergabe durch unsere Erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund zeigte sich Johannes Schuster vom Isartaler Tisch hocherfreut: „Wir freuen uns riesig über die Spende – vielen Dank. Was für ein tolles Projekt mit dem so vielen Menschen geholfen wurde und wird.“

Als Gemeinde bedanken wir uns nochmal ausdrücklich bei allen Privatpersonen und Unternehmen, die dieses Projekt auf irgendeine Weise unterstützt haben: Herzlichen Dank!

V.l.n.r.: Johannes Schuster, Vorsitzender des Isartaler Tischs, eine freiwillige Helferin des Isartaler Tischs (die ausdrücklich nur stellvertretend für die vielen anderen helfenden Hände stehen will), Erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund