2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 3 „Emil-Riedl-Weg“ für den Bereich des Anwesens Heilmannstr. 20-22 mit der Flur-Nr. 151/9 und Teile des Anwesens Emil-Riedl-Weg 6 mit der Flur-Nr. 118 (tlw.) in ein eingeschränktes Gewerbegebiet (GE) mit der Zweckbestimmung Büro- und Verwaltungsgebäude im beschleunigten Verfahren nach § 13a Baugesetzbuch (BauGB); Satzungsbeschluss

Der Gemeinderat hat in der öffentlichen Sitzung am 28.09.2021 die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 3 „Emil-Riedl-Weg“ als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst das Anwesen Heilmannstraße 20-22 (Fl.-Nr. 151/9) und Teile des Anwesens Emil-Riedl-Weg 6 (Fl.-Nr. 118 tlw.). Der Bebauungsplan regelt das Bauplanungsrecht für einen Erweiterungsbau mit Tiefgarage. Der Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung bei der Gemeinde Pullach i. Isartal, Bauverwaltung (Zimmer 204 bis 206), Johann-Bader-Straße 21, 82049 Pullach i. Isartal, während der Dienststunden mit Publikumsverkehr (Montag bis Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr) einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

Hinweise:
Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.
Unbeachtlich werden demnach
1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde Pullach i. Isartal geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.
Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Pullach i. Isartal, 29.09.2021

Susanna Tausendfreund
Erste Bürgermeisterin