Gemeinderatssitzung vom 7. Februar

Ritterauto kann durch Zuschuss repariert werden

D’Schwanecker Rittersleit, die am Rosenmontag beim Sturm auf das Rathaus und beim Faschingstreiben auf dem Kirchplatz am Faschingsdienstag nicht fehlen dürfen, bekommen einen Zuschuss der Gemeinde von 4.300 Euro. Das hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am 7. Februar beschlossen. Beantragt hatten die Ritter den Zuschuss, um dringend notwendige Reparaturen an ihrem Ritterauto durchführen lassen zu können, das auch beim Münchner Faschingszug mit dabei ist. Vertreter der Ritter bedankten sich direkt in der Sitzung beim Gremium und versprachen einen besonders guten Auftritt beim anstehenden Fasching.

Lärmschutz für den Skatepark

Der Skatepark kann seit Monaten nur eingeschränkt genutzt werden. Die Öffnungszeiten wurden reduziert auf vier Stunden am Tag, wir berichteten mehrfach. Damit er wieder länger von Pullacher Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann, muss eine schalltechnische Sanierung erfolgen. Dem Gemeinderat lagen zur Abstimmung drei Varianten mit jeweils überwiegend sechs Meter hohen Lärmschutzwänden vor:

  • eine begrünte Lärmschutzwand an der Westseite und eine Lärmschutzwand aus Holz an der Nordseite, das ganze ohne Boulderwand (Variante A).
  • Variante B wäre eine begrünte Lärmschutzwand an der Westseite, einer Wand aus Holz im Bereich der Halfpipe und einer Wand aus Holz an der Nordseite. Bei Variante B wäre eine Boulderwand im Bereich der Halfpipe möglich.
  • Bei Variante C wären alle Wände aus Holz. Eine Boulderwand wäre möglich.

Die Kosten (brutto) lägen, je nach Ausführung, zwischen 193.600 Euro und 220.600 Euro.

Im ersten Schritt hat der Gemeinderat Variante B favorisiert. Auf Wunsch aus dem Gremium wurde der Beschlussvorschlag aber um einen weiteren Punkt ergänzt und die Verwaltung wurde beauftragt, die Bowl-Variante (die Pläne gehen auf das Jahr 2009 zurück) erneut auf Lärmemission, Kosten und Genehmigungsfähigkeit zu prüfen. Die Stationen einer Bowl-Anlage sind in den Boden eingelassen, wodurch die Anlage möglicherweise von Haus aus eine geringere Lärmemission hat.

Der Beschluss über Variante B wurde hinfällig, da sich im Gemeinderat keine Mehrheit gefunden hat, einen Bauantrag für die beschlossene Variante B, also Lärmschutzwände für die bestehende Skateranlage, beim Landratsamt einzureichen. Nun wird dem Gemeinderat zunächst das Ergebnis der Überprüfung der alten Pläne einer Bowl-Anlage vorgelegt.

Hinweis: Die Niederschriften der Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen in Form von Beschlussprotokollen finden Sie auch hier im Internet, nachdem sie vom Gremium jeweils in der nächsten Sitzung genehmigt worden sind: Sitzungen & Protokolle