Schüler aus Pullach für Klimaschutz in Berlin ausgezeichnet

Am Mittwoch, 21. Juni zeichnete Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, die erfolgreichsten Klimaschützer aus ganz Deutschland während einer feierlichen Preisverleihung in Berlin aus. „Klimaschutz wird nur groß, wenn er klein anfängt – nämlich bei jedem Einzelnen. Ihr habt mit einfachen Aktionen viele Treibhausgase eingespart und gezeigt, dass jeder Einzelne richtig was bewegen kann. Ich würde mir wünschen, dass Eure Vorbildfunktion auf viele Freundinnen und Freunde, Verwandte und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer abfärbt“, würdigte Schwarzelühr-Sutter das Engagement der jungen Preisträgerinnen und Preisträger.

Die Jugendumweltverbände BUNDjugend, Naturfreundejugend Deutschlands und Naturschutzjugend (NAJU) hatten den Mai zum Klimaschutzmonat erklärt und den Klasse Klima-Wettbewerb ausgerufen. Rund 880 Jungen und Mädchen waren dem Ruf gefolgt, das Klima zu schützen und CO2 einzusparen: durch gemeinsame Radtouren zur Schule statt im elterlichen Taxi, groß angelegte Baumpflanzaktionen oder Aufklärungskampagnen und Theateraufführungen. 

Ausgezeichnet wurden diese drei Gruppen, die sich neben der Einladung nach Berlin über Sachpreise im Wert von jeweils 500 Euro freuen durften:

Die Schülerinnen und Schüler des Pater-Rupert-Mayer-Gymnasiums in Pullach setzten sich mit Mülltrennung auseinander, erstellten ein Quiz für Kindergartenkinder, drehten einen Erklärfilm und informierten Mitschüler*innen in einer von ihnen geplanten Unterrichtsstunde.

In Mettmann rief die Klasse 5d des Konrad-Heresbach-Gymnasiums u.a. Mitschüler*innen und Lehrer*innen dazu auf, den Schulweg mit dem Fahrrad statt im Auto zurückzulegen und organisierte eine Kleidertauschparty. 

Und das CO2-freundliche vegane Gericht mit passendem Film entstand an der Clara Zetkin Oberschule in Freiberg. 

Herzlichen Glückwunsch!