Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 41 „Grundelbergsiedlung 1“

im beschleunigten Verfahren nach § 13a Baugesetzbuch (BauGB); Satzungsbeschluss

I. Der Gemeinderat hat in der öffentlichen Sitzung am 26.09.2017 die Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 41 „Grundelbergsiedlung 1“ als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst den Bereich der Anwesen Heilmannstraße 53 und 55 mit den Flurstücksnummern 140/3 und 140/4 und Teile der Verkehrsfläche „Am Grundelberg“ mit der Flurstücksnummer 140/16 (tlw.). Der Bebauungsplan regelt das Bauplanungsrecht für ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage. Der Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht.

Mit der Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft.

II. Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung bei der Gemeinde Pullach i. Isartal, Bauverwaltung (Zimmer 204 bis 206), Johann-Bader-Straße 21, 82049 Pullach i. Isartal, während der Dienststunden mit Publikumsverkehr

Montag bis Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 bis 18.00 Uhr

einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen.

III. Hinweise:
Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,
    wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde Pullach i. Isartal geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Pullach i. Isartal, 27.09.2017

Susanna Tausendfreund
Erste Bürgermeisterin