Zahlen und Fakten
Die Geschichte PullachsMit der Schenkung des Landgutes Hesinlohe des Herzogs Tassilo III an das Kloster Schäftlarn im Jahr 776 erfährt der Ort seine erste urkundliche Erwähnung. Jedoch war dieser Platz schon bedeutend früher besiedelt. Dies beweisen die Funde einzelner Hocker- und Hügelgräber (ca. 2000 – 1500 v. Chr.), ein Urnenfeldfund südlich der alten Pullacher Kirche (ca. 1300 v. Chr.) und die sogenannten Pullacher Fürstengräber der Hallstattzeit (ca. 700 v. Chr.). Von den Kelten zeugt lediglich ein Eisenbarrenfund und von den Römern die alte Römerstraße südlich Pullachs. Im Mittelalter nannte sich der Ort Poahloh, Puachloch oder Pohloh.
Mit dem Bau der Maximiliansbahn 1854 und dem Bau der Isartalbahn 1891 entwickelte sich Pullach zum Ausflugsziel der Münchner. 1892 entstanden in Pullach ein Bade- und ein Kurhaus an der Isar – beide blieben allerdings nur bis 1904 in Betrieb. Ab 1894 wurde im Ortsteil Höllriegelskreuth ein Wasser- und Dampfkraftwerk errichtet, ein weiteres Wasserkraftwerk entstand 1901 in Pullach. Diese legten den Grundstein für die Industrialisierung Pullachs durch die Firmen Lindes Eismaschinen (heute Linde AG) und die Elektrochemischen Werke München (heute United-Initiators). Als eine der ersten Gemeinden im Münchner Umland nahm Pullach im Jahr 2005 eine kommunale Fernwärmeversorgung durch Geothermie in Betrieb.
Unser WappenPullach hat seit dem Jahr 1956 ein eigenes Gemeindewappen.
Es besteht aus Symbolen für die Geschichte des Ortes, seine Lage und seinen Namen: Ein schwarzer Schild mit drei silbernen Leisten ist das Wappen des bayrischen Uradelsgeschlecht der Herren von Baierbrunn. Die Sippe um das Jahr 1160 urkundlich erwähnten Familie von „Pullach“ gehörte zu den Baierbrunnern. Der silberne Wellenbalken verkörpert die Isar. Der Ortsname wird durch die silberne Buche dargestellt.
Ehrenbürger unserer Gemeinde
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